Februar 1884
– Gründung des „Crefelder Renn- und Reiterverein“.
– Als Rennplatz wurde das Wiesengelände (heutige Hüttenallee) genutzt.
– Aufgrund nicht vorhandener finanzieller Mittel wurden die Rennen nach sechs Jahren wieder eingestellt.

1911
– Gründung der Interessengemeinschaft zur Schaffung einer Rennbahn.
– Ca. 1.150 Bürger schlossen sich zu einer Mitgliedschaft zusammen; Vorsitzender: Rudolf Oetker (siehe Bronzestatue im Absattelring).
– Vertrag mit der Stadt über ein entsprechendes Gelände im Stadtwald zum Bau einer Rennbahn. Man hatte den Anspruch, nicht nur eine technisch vollkommene Bahn zu schaffen, sondern auch die Gebäude durch besondere architektonische Gestaltung an die landschaftliche Umgebung anzupassen.
– Ausschreibung eines Wettbewerbs unter den Krefelder Architekten.

1912
– Auftragsvergabe an den Architekten August Biebricher (1878–1932), der die äußere Architektur aller Tribünen entwarf, und das Kölner Ingenieurbüro Stein & Ziedorn, von denen die Entwürfe und die Gestaltung der Innenräume sowie der technischen Einrichtungen stammen.
– Die Rennbahnanlage wurde in Form eines Rechtecks angelegt, das Geläuf in Form eines Ovals. Die Hindernisbahn war und ist heute noch im Innenbereich des Geläufs in Form einer Acht angelegt.
– Die gesamte Anlage wurde mit einem Wasserrohrnetz versehen, so dass eine Berieselung des Geläufs bei trockenem Wetter möglich war.
– Gesamtkosten Bau: ca. 1,1 Mio. Mark, Gesamtanlage: ca. 32 ha.

1913
– Erster Renntag: 11. Juni 1913. An diesem Tag schüttete es bis zum Rennbeginn fürchterlich, dann kam strahlender Sonnenschein.
– In den ersten Jahren wurden nur 5 Renntage pro Jahr vom Unionclub genehmigt. Ab 1920 waren es schon 14 Renntage.

1921
– Bau der Logentribüne und eines neuen Totogebäudes.
– Änderungen an den bisherigen Gebäuden, u. a. wurde der Standort des Musikpavillons, der ursprünglich zwischen Tribüne 1 und 2 stand, auf die Mitte des Platzes verlegt.

1929
– Wesentliche Vereinfachung durch die in Krefeld zuerst eingeführten elektrischen Startmaschinen mit automatischer Zeitmessung.

1930
– Rudolf Oetker starb am 30. Oktober 1930. Zu seinen Ehren wurde 1933 eine Büste in Bronze (siehe Absattelring) von der Krefelder Bildhauerin Helene von Beckerath erstellt.
– Regierungsrat Dr. Wilhelm Jentges übernahm den Vorsitz des Vereins.

1931–1933
– Der Krefelder Rennverein gehört zu der Spitzengruppe der erfolgreichsten Rennvereine.

1939–1945
– Während des 2. Weltkrieges konnten die Veranstaltungen nur teilweise durchgeführt werden.
– Ab 1942 bis zum Ende des Krieges fanden gar keine Rennen statt.

nach 1945
– Der Krieg hinterließ einige Spuren auf der Anlage. Die 2. Tribüne war teilweise zerstört und das Geläuf wies einige Bombentrichter auf.
– Renovierungsarbeiten zur Beseitigung der Kriegsschäden waren erforderlich.
– Neuer Vorsitzender wurde Max von der Leyen, der das Vorstandsmitglied Dr. med. Max Busch zu seinem Stellvertreter berief.

1950
– Unter dem Vorsitz von Dr. Max Busch kam der Krefelder Rennverein wieder zu neuer Blüte.

1958

– Ludwig Goebels übernahm den Vorsitz.

1963–1964
– Ausbau der 1. Tribüne, u. a. entstand die Galerie durch Überbauung der Terrasse (Architekt: Paul Bayertz).

1970
– Jochen P. Wirichs wurde neuer Vorsitzender.

70er Jahre
– Verglasung der Logentribüne.

1971
– Derbysieg des Krefelder Trainers Herbert Cohn mit „Lauscher“ unter Dave Richardson.

1980
– Premiere des Elektronentotos auf der Rennbahn.

1985
– Pläne für die Errichtung eines Golfplatzes im Innenoval werden durch Beschluss in die Tat umgesetzt (9-Loch-Anlage).

1987
– Aufnahme in die Denkmalliste der Stadt Krefeld.

1989

– Beginn der Renovierung der Trainingszentrale.

ab 1992
– wurde der Krefelder Rennverein unter dem Vorsitz von Dr. Dieter Gobbers geführt.

1994–1995
– Schließung der Rennbahn-Anlage von März 1994 bis März 1995 aufgrund umfangreicher Renovierungs- und Restaurierungsarbeiten an den Gebäuden und dem Geläuf. Architekt: Klaus Reymann.

Mai 1997

– Gründung eines Initiativkreises durch den Oberbürgermeister der Stadt Krefeld, Dieter Pützhofen zur Sanierung des alten Krefelder Rennvereins. Hieraus entstand die Krefelder Galopprennbahn Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG mit den Geschäftsführern Claus-Gert Detig und Günter Wolff. Unter Federführung dieser Betriebsgesellschaft wurden ab 25. Mai 1997 wieder erfolgreich Galopprennen im Krefelder Stadtwald durchgeführt.
– Aufgrund der hohen Verschuldung des alten Krefelder Rennvereins scheiterte jedoch das Konzept zur Sanierung. Am 19. 12. 1997 wurde durch den Krefelder Rennverein 1911 e.V. Konkursantrag gestellt.

19.12.1997
– Gründung des neuen Krefelder Rennclub 1997 e.V.
– Vorstand: Günter Wolff (Vorsitzender), Heinz Schotte (Stellvertreter),
Jan Schreurs (Schatzmeister)
Beisitzer: Alexandra Bresges-Jung, Ulrich Bönders, Claus Detig, Wolfgang Gabbert, Kurt Görtz

1998
– Dank eines Darlehens der Kommanditisten der Krefelder Galopprennbahn Betriebsgesellschaft mbH & Co. KG sowie durch Unterstützung der Stadt Krefeld und verschiedener Krefelder Wirtschaftsunternehmen konnte der neu gegründete Krefelder Rennclub 1997 e.V. seit dem 21. 3. 1998 erfolgreich Renntage im Krefelder Stadtwald durchführen.

Februar 2005:
-
Wahl des neuen Vorstandes:
A.J. Schreurs, Vorsitzender
Tobias Fusten, Schatzmeister
Denis Hartenstein, stv. Vorsitzender
Günter Wolff, Vorsitzender Verwaltungsbeirat

weitere Vorstandsmitglieder:
Alexandra Bresges-Jung, Klaus Evertz, Klaus Kalenberg, Gerhard Sindermann

Oktober 2006:
-Neubesetzung des Vorstandes: Dr. Burkhard Dietrich wird neuer Schatzmeister

April 2011:
- Neubesetzung des Vorstandes:
Alexandra Bresges-Jung verlässt den Vorstand. Neu gewählt werden Carsten
Liedtke und Horst Wittfeld

Trainingszentrale Krefeld

Namen der Trainer: Hans Blume, Mario Hofer, Erika Mäder

Pferde im Training:
zzt. ca. 160 Pferde

Trainingszeit:
morgens bis 12.00 Uhr

Trainingsort:
Sandbahn – Grasbahn/links und rechts herum – Jagdbahn –
Solarien für Pferde vorhanden